Vita

Foto: Tobias Heyel
Pauline Füg. Bühnenpoetin und Autorin. 1983 in Leipzig geboren, aufgewachsen in und um Nürnberg. Nach ihrem Studium der Psychologie lebt sie jetzt in Würzburg und in den 2. Klasse-Abteilen der Deutschen Bahn.

Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturmagazinen. 2015 erschien beim stellwerck-Verlag das Album "langsamer als die dunkelheit" ihres Elektro-Poesie-Projektes großraumdichten, 2011 erschien dort bereits ihr Lyrikband "die abschaffung des ponys".
2013 wurde der Graphic Novel "Zauberspruch für Verwundete" beim Verlag Literaturquickie veröffentlicht,
2009 erschien das Album „an grauzonen vorbei“ beim sprechstation-Verlag.

Pauline Füg gibt Poetry Slam-Schreibworkshops, z.B. für das Theater Ingolstadt und für eine Vielzahl von Schulen. Für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die Diplom-Psychologin zusammen mit ihrem Kollegen Tobias Heyel unter dem Motto "Toleranz stärken, Kompetenz fördern" ein inklusives Workshopkonzept mit Themenschwerpunkt "Migration und interkulturelle Kompetenz" entwickelt.
In Kooperation mit dem stellwerck-Verlag bietet sie ebenso an Schulen Poetry Slam-Workshops zum Thema "Perspektivenwechsel - Flucht und Willkommenskultur" an.

Außerdem moderiert sie regelmäßig Poetry Slams in Eichstätt, Lohr am Main und Würzburg; mit Tobias Heyel organisiert und moderiert sie die U20-Poetry Slams im Theater Ingolstadt.

Von 2005 bis 2017 qualifizierte sie sich mit ihrem Projekt großraumdichten 11 Mal für die jährlichen deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften. Damit ist großraumdichten nicht nur das dienstälteste Slam-Team im deutschsprachigen Raum, sondern auch das Slam-Team, das die meisten Teilnahmen an der Poetry Slam-Meisterschaft verzeichnen kann.

Auszeichnungen:

  • 2015 Kulturförderpreis der Stadt Würzburg
  • 2015 Sprachbewahrerpreis 
  • 2011 Kulturpreis Bayern 
  • 2010 mit großraumdichten Preisträgerin der Bremer Netzresidenz
  • 2010 Gewinnerin des Förderpreises der Literaturstiftung Bayern 
  • 2009 gewinnt großraumdichten mit der Verfilmung des großraumdichten-Tracks „Spiegel“ den 3Sat-Poetry Clip Wettbewerb
  • 2006 und 2007 stand sie im Finale der deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam, wo sie 2007 zur besten weiblichen Bühnenpoetin gekrürt wurde


Mitglied des DemenzPoesie-Teams.
Interview mit Pauline Füg.


Presse:
„Hat man Glück erlebt man Kleinode wie das Justus-Jonas-Liebesgedicht von Pauline Füg.“ (Der Spiegel)

"Ihre Gedichte sind luftige Momentaufnahmen, die sie manchmal sogar beim Ausgehen ins Handy tippt. „Wir hätten fragiler sein können“, wünscht sie sich in einem Text, sie sinniert über Liebe, Vergänglichkeit, Unschuld. Das Plakative oder Appellhafte vieler Slam-Texte fehlt diesen fast impressionistischen Texten völlig." (Augsburger Allgemeine)

"Die charismatisch-gewitzte Poetin aus Würzburg führte als Co-Moderatorin durch den gewittrigen Abend." (Mainpost)


„Pauline Füg ist eine der jungen Heldinnen dieser friedlichen Sprachschlachten.“ (Nürnberger Nachrichten)