Montag, 10. Dezember 2007

immer noch ein nachttier

bin gerade von meiner slamtourwoche nach hause gekommen.
wurde im zug von münchen nach ingolstadt von einem lieben freund begleitet und wir taten folgendes: wir zogen alle bücher, die wir dabei hatten aus allen taschen, die wir dabei hatten und machten den "letzter-satz-check":

letzter satz in "lass uns doch feinde sein" von mischa-sarim verollet:
"was ich eben eigentlich sagen wollte."

letzter satz in "spieltrieb" von juli zeh:
"und hiermit ist alles gesagt."

letzter satz in "oktober und wer wir selbst sind" von peter kurzeck:
"vielleicht läuft jetzt unser badewasser schon ein."

außerdem hatte christian noch "hyperion" von hölderlin dabei, ich kann mich nicht mehr genau an den letzten satz erinnern, er hieß, glaube ich "nochmals mehr."

und ein buch über musiktheorie hatte christian auch noch mit, im letzten satz ging es um baß-schreibweise.

die ersten sätze der bücher sind nicht so gut, finde ich, aber bildet euch eure meinung und kauft die bücher selbst, vor allem das von mischa, sag ich jetzt mal, weil ich die letzten eineinhalb tage mit ihm unterwegs war.
man sollte ein buch voller letzter sätze schreiben.

musiktipps der stunde:
alles von "the national", einer wunderbaren band mit einem doofen namen.

"bigmouth strikes again" von den smiths.

"harrowdown hill" von thom yorke.

gute nacht.
pauline

Mittwoch, 5. Dezember 2007

dunkeladaptation

man erachtet den bordstein
als brücke ein zucken der zehen
über fissuren der ebene
tasten sich fingerspitzen knöchel
in einen punkt jenseits
von hier

im hinterkopf ein elektro
magnetisches feld nur licht
oder stimmen je nach boten
stoff oder der frage die
man sich stellt

mit dem einen augen
winkel noch kurz ein foto schießen
mit erhobenen händen und
nem lächeln im anschlag
vielleicht

pfützen sind metaphysisch und
werden geflissentlich über
gangen

stattdessen wagt man sich weiter fort
mit einem namen in ein fremdes
land

großraumdichten

liebe menschen,
so, jetzt noch mal in aller ruhe:
tobi und ich sind ja bisher immer als pauline füg und tobi heyel angekündigt worden.
haben uns schon ne weile überlegt, ob wir unserem poetry team nicht mal nen namen geben, ist praktischer bei der ankündigug. wussten aber immer keinen. im mai, glaube ich, haben wir dann unsere cd aufgenommen, die wir "großraumdichten" genannt haben. unsere myspace-seite haben wir dann auch so genannt. und inzwischen uns auch. :-)
wer eine rezension lesen möchte über unsere cd: hier steht eine.
und allen aufmerksamen hörern und lesern sei gesagt: wir arbeiten gerade mit dem großartigen musiker ludwig berger an einer vertonung unserer texte!

pauline

Dienstag, 4. Dezember 2007

pauline versucht jetzt wirklich professionell zu bloggen

liebe menschen,

ich bin selbst ganz verwundert von mir, das ist der dritte eintrag an nur einem tag und ich habe es tatsächlich geschafft, einen blogcounter auf meinen blog zu, äh, machen, einzufügen, ihr wisst schon. zuvor hat mein blog nämlich immer nur gezählt, wenn jemand auf mein profil geklickt hat. und das macht ja nicht jeder. jetzt werde ich mich mit der bitteren wahrheit meiner blockbesucherdichte auseinandersetzen müssen und vielleicht mehr angespornt sein, regelmäßiger zu, äh, bloggen.

pauline

großraumdichten

das fällt mir bei der nächtlichen gelegenheit des gedankenschweifens noch ein:
tobi und ich haben einen poetryteamnamen: großraumdichten!!!!

es ist nacht

liebe menschen,
es ist nacht, ich bin ein nachttier oder ähnliches, habe grade einen text ("aber ein wort") aufgenommen und ihn auf meine myspaceseite hochgeladen. (ist er zu leise - im vergleich zu den anderen texten? das ist nicht metaphorisch, sondern die lautstärke betreffend gemeint, vielleicht muss ich da noch mal irgendeinen bearbeitungsknopf bei meinem computer drücken?)
habe bis halb zwei den arte themenabend über poetry slam angesehen, bin noch immer angetan von blixa bargeld, der hornbach gelesen hat. habe mich sehr amüsiert.
bah, muss in 4 1/2 stunden schon wieder aufstehen, um in die uni zu gehen, zur vorlesung arbeitspsychologie. ob man als arbeistspychologe nicht die uhrzeit seiner vorlesung im bezug auf die zielgruppe bedenken muss?
ab morgen dann: unterwegs in deutschland und der schweiz.
wort der minute: phantomspannung.

gute nacht.
pauline